PIROSKA
Kurzfilm, 23 Minuten
Susanna Melem und Chili Tomasson
(DE)
Piroska ist 86 Jahre alt und lebt in einer Wohnung in Budapest.
Vergangenen April besuchte sie die Ausstellung ihrer Enkeltochter im FKSE.
Die dort ausgestellten Arbeiten hinterließen sie skeptisch;
zu viel Konzept, zu viel Contemporary, zu wenig „richtige“ Kunst.
Von dieser Kritik ausgehend formulierte sie einen Auftrag. Piroska wünschte sich „richtige“ Kunst für ihr Zuhause,
Kunst für ihr Wohnzimmer; ein Stillleben, handgemalt, 42 x 32 cm — angepasst an einen Rahmen, den sie in ihrem Kellerabteil gefunden hatte.
Die Reise zu ihr wurde zu einer filmischen Begegnung. Die Kamera fängt ein, was zu malen unmöglich wäre: eine Wohnung voller Erinnerungen, endlose Geschich- ten, Humor, Zuneigung und ein liebevolles Miteinander.
Der Film zeigt ein Widersehen in Widersprüchen. Zwei unterschiedliche Welten treffen aufeinander, um ein Bild an die Wand zu hängen — so, dass es gerade ist — so, dass es hält.
Susanna Melem und Chili Tomasson
(DE)
Piroska ist 86 Jahre alt und lebt in einer Wohnung in Budapest.
Vergangenen April besuchte sie die Ausstellung ihrer Enkeltochter im FKSE.
Die dort ausgestellten Arbeiten hinterließen sie skeptisch;
zu viel Konzept, zu viel Contemporary, zu wenig „richtige“ Kunst.
Von dieser Kritik ausgehend formulierte sie einen Auftrag. Piroska wünschte sich „richtige“ Kunst für ihr Zuhause,
Kunst für ihr Wohnzimmer; ein Stillleben, handgemalt, 42 x 32 cm — angepasst an einen Rahmen, den sie in ihrem Kellerabteil gefunden hatte.
Die Reise zu ihr wurde zu einer filmischen Begegnung. Die Kamera fängt ein, was zu malen unmöglich wäre: eine Wohnung voller Erinnerungen, endlose Geschich- ten, Humor, Zuneigung und ein liebevolles Miteinander.
Der Film zeigt ein Widersehen in Widersprüchen. Zwei unterschiedliche Welten treffen aufeinander, um ein Bild an die Wand zu hängen — so, dass es gerade ist — so, dass es hält.
(EN)
Piroska is 86 years old and lives in a small apartment in Budapest. Last April,
she visited her granddaughter’s exhibition at FKSE. The works on display left her skeptical: too much concept, too much contemporary, not enough “real” art. Following her conclusion she made a request. Piroska asked for “real”, art for her living room; a still life, hand-painted, 42 x 32 cm — tailored to fit a frame she had found in her basement storage.
The journey to visit her in Budapest became a filmed encounter. The camera captures what cannot be painted: an apartment full of memories, endless stories, humorous anecdotes, tender affection and a warm welcome
The film reveals a reunion full of contradictions. Two different worlds meet in order to hang a painting on the wall, straight and steady.
Piroska is 86 years old and lives in a small apartment in Budapest. Last April,
she visited her granddaughter’s exhibition at FKSE. The works on display left her skeptical: too much concept, too much contemporary, not enough “real” art. Following her conclusion she made a request. Piroska asked for “real”, art for her living room; a still life, hand-painted, 42 x 32 cm — tailored to fit a frame she had found in her basement storage.
The journey to visit her in Budapest became a filmed encounter. The camera captures what cannot be painted: an apartment full of memories, endless stories, humorous anecdotes, tender affection and a warm welcome
The film reveals a reunion full of contradictions. Two different worlds meet in order to hang a painting on the wall, straight and steady.